BMW – Freude an Human Machine Interfaces

by Susanne Wagner (comments: 0)

Materialforschung ist die Grundlage unserer modernen Lebensweise. Über 70 Prozent aller technischen Innovationen gehen auf Neue Werkstoffe zurück. Besonders gefragt sind Materialien, die viele Eigenschaften vereinen, die leichter, stärker, flexibler oder effizienter sind. Aber auch Werkstoffe auf Basis erneuerbarer oder nachwachsender Rohstoffe und  Recyclingfähigkeit spielen als Eigenschaften eine zunehmen wichtigere Rolle.

Wie sehr Materialien unsere Zukunft beeinflussen zeigt die Internationale Konferenz MatX Ende Juni 2018 in Nürnberg und lädt dazu ein, Materialien und Werkstofftechnologien neu zu denken.

Bildquelle: BMW

In seinem Vortrag „Mensch-Maschine Schnittstelle im Automobilbau“ zeigt Torsten Krzywania, wie Produktionsprozesse durch die proaktive Einbindung von Mensch-Maschine Interaktionen (Human-Machine Interaction) kontinuierlich optimiert werden. So setzt BMW innovative Mensch-Roboter Kooperationen zur körperlichen Entlastung der Mitarbeiter ein.

Weiterhin gelingt es durch den Einsatz von kontextsensitiven Assistenzsystemen, wie z.B. smartwatches, komplexe Vorgänge zu vereinfachen und Mitarbeiter gezielt bei ihrem Tätigkeitsablauf zu unterstützen. Ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche Mensch-Maschine-Schnittstelle bei BMW ist die Simulation und Fabrikdigitalisierung. Mit dem sogenannten digitalen Zwilling lässt sich die Effizienz unterschiedlicher Prozesse meßbar steigern.

Wir freuen uns sehr darauf, in unserer Vortragsreihe, moderiert von Herrn Dr. Thomas Sowa, VDI , mehr über Mensch-Maschine-Schnittstellen zu erfahren und sind gespannt auf die Beiträge von BMW und Vertretern weiterer Unternehmen.


Torsten Krzywania hat seine Karriere bei BMW im Jahr 2001 als Struktur- und Logistikplaner in der Technologie-Montage begonnen und war u.a. auch als Fertigungstechnikspezialist, Produktionsspezialist und WPS Integrator in der Technologie Montage tätig.

Seit 2011 nahm Herr Kzrywania verschiedene Führungsfunktionen im In- und Ausland wahr, wie Fertigungsgruppenleiter Endmontage und Leiter Prozessverbesserung. Für MINI Oxford/UK war er in leitender Funktion für F1, Prüfstandslinien, Finish, Fahrdynamische Prüfung, Kurzprüfstrecke und Anlauf verantwortlich.

Seit 2016 ist er Leiter Fertigungssteuerung, Industrial Engineering, Prozessverbesserung, Anlagentechnik, Industrie 4.0 und Instandhaltung im BMW Werk Regensburg.

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