UPM the Biofore Company auf MatX – Die Vielseitigkeit des nachwachsenden Rohstoffs Holz

by Susanne Wagner (comments: 0)

Ein Auto mit viel Holz in Karosserie und Tank? Dies ermöglichen die innovativen Biomaterialien und Biokraftstoffe von UPM. Holz ist der zentrale Rohstoff bei UPM, denn Holz dient mittlerweile nicht mehr nur als Rohstoff für die Herstellung von Papier oder Pappe, sondern kann auch für die Herstellung von innovativen Biokraftstoffen, Verbundmaterialien und Biochemikalien eingesetzt werden.
Dr. Okko Ringena, Senior Manager Sales & Marketing bei UPM Biochemicals, spricht auf der MatX 2018 über diese spannende Entwicklung des Rohstoffs Holz.

Bildquelle: UPM



UPM the Biofore Company auf MatX – Die Vielseitigkeit des nachwachsenden Rohstoffs Holz

Ein Auto mit viel Holz in Karosserie und Tank? Dies ermöglichen die innovativen Biomaterialien und Biokraftstoffe von UPM. Holz ist der zentrale Rohstoff bei UPM, denn Holz dient mittlerweile nicht mehr nur als Rohstoff für die Herstellung von Papier oder Pappe, sondern kann auch für die Herstellung von innovativen Biokraftstoffen, Verbundmaterialien und Biochemikalien eingesetzt werden.
Dr. Okko Ringena, Senior Manager Sales & Marketing bei UPM Biochemicals, spricht auf der MatX 2018 über diese spannende Entwicklung des Rohstoffs Holz.

Die Begriffe Bioökonomie, also der Aufbau einer Wirtschaft, welche sich von der Nutzung fossiler hin zu nachhaltigen Rohstoffen entwickelt, und Kreislaufwirtschaft fallen immer häufiger in der öffentlichen Diskussion.
Bei dem finnischen Konzern UPM wird diese Thematik unter dem Begriff „Biofore “ zusammengefasst. Hierunter versteht man die Transformation der Bio- und Forstindustrie in eine neue, nachhaltige und von Innovationen geprägte Zukunft unter Verwendung von erneuerbaren und wiederverwertbaren Rohstoffen. Als nachhaltiger Rohstoff spielt Holz bei UPM die zentrale Rolle. Oftmals wird Holz nur als Rohstoff im Bereich der Papier- und Pappeherstellung wahrgenommen. Darüber hinaus gibt es aber eine Vielzahl neuer, innovativer Produktentwicklungen wie Biokraftstoffe, Biokomposite und Bioklebstoffe bis hin zu Anwendungen im Bereich Medizin und Pharma. Als Demonstrator hat UPM ein  Konzeptauto entwickelt und gebaut, welches zu großen Teilen aus Biomaterialien besteht.

Als nächsten Schritt hat UPM Ende 2017 die Pläne zum Bau einer zukunftsweisenden Bioraffinerie auf Basis Holz öffentlich gemacht.  In der geplanten Anlage sollen jährlich bis zu 150.000 Tonnen der Biochemikalien Lignin, Bio-Monoethylenglykol (bMEG) und Bio-Monopropylenglykol (bMPG) erzeugt werden. Hierzu wurden in den letzten Jahren die relevanten Technologien entwickelt und erprobt. Als Standort für die Bioraffinerie wird der Industriepark Frankfurt-Höchst geprüft. Für die Produktion soll zertifiziertes Laubholz aus ausschließlich nachhaltig bewirtschafteten, zentraleuropäischen Wäldern genutzt werden. Die Biochemikalien bMEG und bMPG können als direkte Ersatzstoffe für den bestehenden fossilen Markt verwendet werden. Anwendung finden sie z.B. für die Herstellung von Textilien, Flaschen und Verpackungsmaterialien, Verbundmaterialien sowie Kosmetika. Lignin hingegen kann zur Herstellung von Klebstoffen, Beschichtungen, Kunst- oder Schaumstoffen verwendet werden.
Diese Aktivitäten von UPM zeigen das Potential, das in der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen schlummert.

 

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